Grindelhof 59 | 20146 Hamburg
Telefon: +49 - (0)40 - 419 101 55
Mo - Fr: 9.30 - 12.30 Uhr
E-Mail: info@salonamgrindel.de

Aktuelles

Wir wünschen einen angenehmen Sommer...

...und pausieren im Juli und August!

Im September eröffnen wir mit Christoph Gutknechts deutsch-jiddischen Wortgeschichten und sprechen mit Sacha Batthyany über die Frage, was die antisemitischen Verbrechen seiner Vorfahren für das eigene Leben in der Gegenwart bedeuten.

Die für den 14. September angekündigte Lesung mit Deborah Feldman muss leider entfallen.

Denken Sie dran: Sowohl für unsere Veranstaltungen als im Jüdischen Salon, als auch für Ihren vorherigen oder anschließenden Besuch im Café Leonar empfiehlt sich eine Reservierung.

Übrigens: Fotos und aktuelle Hinweise veröffentlichen wir auf unserer facebook-Seite.

 

Programm: Was demnächst läuft

Do, 1. Sep 2016
Lesung und Gespräch mit Christoph Gutknecht

Die deutsche Sprache, wäre ein gutes Stück ärmer, wenn sie sich nicht den oft herzerfrischend treffenden und humorvollen Überresten des Jiddischen bedienen würde. Schlamassel, Pustekuchen, Saure-Gurken- Zeit, Hals-und Beinbruch, Macke, alle diese Begriffe und Wendungen hielten Einzug in den deutschen Sprachgebrauch und haben ihn bereichert. Christoph Gutknecht hat die Geschichten vieler eingedeutschter jiddischer Begriffe gesammelt und wird sie uns vorstellen.

Mo, 12. Sep 2016
Lesung und Gespräch mit mit Sacha Batthyany

Wenige Wochen vor Kriegsende gibt Gräfin Margit Thyssen-Batthyány im österreichischen Rechnitz ein rauschendes Fest. Gegen Mitternacht verlassen die Gäste das Schloss und erschießen 180 Juden, die am Bahnhof auf den Weitertransport warten.Was genau in dieser Nacht geschah, ist bis heute unklar. Sacha Batthyany beginnt, nach Antworten zu suchen.  Dabei entdeckt er ein Geheimnis, das seinen Blick auf seine Familie und sich selbst verändert.

Was kürzlich lief

Mi, 29. Jun 2016
Lesung und Gespräch mit Mark H. Gelber

Mark H. Gelber, einer der weltweit renommiertesten Stefan Zweig-Experten, widmet sich seit über 30 Jahren dem Verhältnis des Schriftstellers zum Judentum, das nach seinem Tod 1942 weitgehend übersehen oder als nachrangig betrachtet wurde. Seine Studien zeigen eindrücklich eine durchaus intensive Auseinandersetzung Stefan Zweigs mit jüdischen Fragen, auch mit dem Zionismus, angefangen von seinen Verbindungen zu Wiener kulturzionistischen Kreisen am Anfang des 20. Jahrhundert bis zu seinem Engagement für die verfolgten Juden in den 1930er Jahren.

Di, 28. Jun 2016
Lesung und Gespräch mit Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa erzählt in ihren Romanen Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012) und Die juristische Unschärfe einer Ehe (2014) die Geschichten einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat, die von der Liebe träumt, aber auch nicht weiß, wie man mit der Liebe lebt.

Subscribe to Front page feed