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Aktuelles

Unser Frühjahrsprogramm - neue Bücher und alt-neue Gedanken!

Im zweiten Quartal werden wir durch die Rabbinerin Elisa Klapheck Einblick in die jüdische Wirtschafts- und Sozialethik erhalten. Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler wird uns einen Roman mit ungewöhnlicher Entstehungsgeschichte vorstellen. Mit Marie Luise Knott werden wir über Hannah Arendt sprechen, und die Bachmann-Preisträgerin Katja Petrowskaja kommt mit ihrer ausgezeichneten, druckfrischen Erzählung zu uns.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch - vielleicht auch einmal auf unserer facebook-Seite: www.facebook.com/salonamgrindel.

 

Programm: Was demnächst läuft

So, 4. Mai 2014
Gespräch und Lesung mit Sigrid Löffler und Victoria von Trauttmansdorff

Wien, 1950er Jahre: Jeden Donnerstag treffen sich bei Theophil Kanakis Künstler, Schauspielerinnen, Journalisten. Von den Verfolgungen der Kriegszeit spricht hier keiner; neu beginnen will auch Kuno Adler, jüdischer Wissenschaftler, zurückgekehrt aus dem Exil. Er hofft, seine Arbeit dort weiterführen zu können, wo er sie verlassen musste.

Elisabeth de Waals Roman wurde nun erstmals posthum veröffentlicht und wird uns durch die Literaturkritikerin und Publizistin Sigrid Löffler, die das Nachwort verfasst hat, vorestellt. Im Anschluss wird die Schauspielerin Victoria von Trauttmansdorff aus dem Buch vorlesen.

So, 18. Mai 2014
Lesung und Gespräch mit Marie Luise Knott

Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat sich umfassend mit dem Akt des Verzeihens beschäftigt. Lehnte sie Verzeihen als Akt der Nächstenliebe zunächst ab, beschrieb sie es später als Kategorie des Politischen, als einen Vertrag, den Menschen miteinander schließen können, damit ihre Taten nicht länger zwischen ihnen stehen. Doch wie kommt dieses Verzeihen zustande? Welche Bedingungen braucht es? Und was passiert mit der Erinnerung an die Vergangenheit und die begangenen Taten? Marie Luise Knott wird aus ihrem 2011 veröffentlichten Buch Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt lesen und mit uns über Verzeihen, Versöhnen und Verlernen sprechen.

 

So, 25. Mai 2014
Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Katja Petrowskaja stellt uns ihren Roman Vielleicht Esther vor, für den sie 2013 mit dem Bachmann-Preis ausgezeichnet und 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde.

Was kürzlich lief

So, 6. Apr 2014
Vortrag von Rabbinerin Elisa Klapheck

Im ejn kemach, ejn Tora (Sprüche der Väter 3:2)

Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck ist Mitbegründerin des Frankfurter Vereins „Torat Hakalkala“, einem Forum für eine jüdische Wirtschafts- und Sozialethik. In Ihrem Vortrag wird sie die Grundzüge der Wirtschafts- und Sozialethik im Talmud darlegen und dabei auch die Unterschiede zwischen der optimistischen, rabbinischen und der kritischeren christlichen Sicht auf die Wirtschaft erläutern.

So, 23. Mär 2014
Lesung und Gespräch mit Jennifer Teege

Mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist: die Enkelin des KZ-Kommandanten Amon Göth. Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair hat sie sich intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben, das sie in unserem Salon vorstellen wird.

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