Grindelhof 87 | 20146 Hamburg
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Mo - Fr: 9.30 - 12.30 Uhr
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Aktuelles

Herzlich Willkommen!

Bald ist es soweit: Der Umzug in unseren neuen Salon am alten Ort - im Grindelhof 59 - steht unmittelbar bevor. Am 20. Oktober werden wir Einweihung feiern. An diesem Abend, dem Ende unserer “Wanderjahre”, freuen wir uns auf ein dem freudigen Anlass entsprechendes Programm, über das wir Sie bald informieren.

Vorher erwarten uns im August und September anregende Gespräche mit Vanessa F. Fogel und Alfred Bodenheimer über ihre neuesten Bücher. Außerdem wird über den hochgelobten Film Gett und das israelische Scheidungsrecht diskutiert.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

P.S. Schauen Sie doch auch einmal auf unsere facebook-Seite: www.facebook.com/salonamgrindel.

 

Programm: Was demnächst läuft

So, 31. Aug 2014
Lesung und Gespräch mit Vanessa F. Fogel

Ein altes jüdisches Ehepaar in New York: Yankele und Dora Hertzmann. Sie haben mit Kaffee gehandelt und ein Imperium aufgebaut. Bei einem Familientreffen kommt es zum Eklat. Plötzlich tun sich Brüche und Abgründe in der Familie auf. Über die Vergangenheit wurde nie gesprochen. Doch der Bruch mit den Kindern setzt etwas frei in Hertzmann. Nachts, allein in seinem Studio, fängt er vor einer Videokamera an zu erzählen.

Vanessa F. Fogel stellt ihren neuen Roman Hertzmann's Coffee vor, der im Juli bei weissbooks.w erschienen ist.

So, 14. Sep 2014
Lesung und Gespräch mit Alfred Bodenheimer
Alfred Bodenheimer

Als ein Mitglied seiner Gemeinde ermordet wird, ist Rabbi Klein bestürzt. Dann bittet ihn die Polizei um Übersetzung einiger hebräischer E-Mails des Toten. Heimlich beginnt Klein zu ermitteln – ein unbeirrter Wahrheitssucher, dessen Mut den Leser unweigerlich mitfiebern lässt. Alfred Bodenheimer, Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte, stellt im Rahmen dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Harbourfront Literaturfestival sein Romandebüt vor.

So, 28. Sep 2014
Diskussion mit den Regisseuren Ronit und Shlomi Elkabetz

Ronit und Shlomi Elkabetz, die Regisseure des erfolgreichen Films, diskutieren über ihr Werk sowie das israelische Scheidungsrecht. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Filmfest Hamburg.

Was kürzlich lief

So, 25. Mai 2014
Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Katja Petrowskaja stellt uns ihren Roman Vielleicht Esther vor, für den sie 2013 mit dem Bachmann-Preis ausgezeichnet und 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde.

So, 18. Mai 2014
Lesung und Gespräch mit Marie Luise Knott

Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat sich umfassend mit dem Akt des Verzeihens beschäftigt. Lehnte sie Verzeihen als Akt der Nächstenliebe zunächst ab, beschrieb sie es später als Kategorie des Politischen, als einen Vertrag, den Menschen miteinander schließen können, damit ihre Taten nicht länger zwischen ihnen stehen. Doch wie kommt dieses Verzeihen zustande? Welche Bedingungen braucht es? Und was passiert mit der Erinnerung an die Vergangenheit und die begangenen Taten? Marie Luise Knott wird aus ihrem 2011 veröffentlichten Buch Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt lesen und mit uns über Verzeihen, Versöhnen und Verlernen sprechen.

 

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